Themenblock II

Im Themenblock II des SOOC1314 drehte sich alles um rechtliche Rahmenbedingungen und persönliche Voraussetzungen. Dies umfasste Open Educational Resources (kurz: OER), Creative Commons Lizenzen, Urheberrecht, Identität im Netz usw. usw.. Auf jeden Fall wieder viel (interessanter) Input.

Auch wenn ich mich in meinen Aufgaben mehr mit der Netzidentität auseinander gesetzt habe, damit, ob Lehrer und Schüler bei Facebook miteinander befreundet sein sollten bzw. wie unsere Welt denn aussähe, würde jeder Mensch plötzlich beginnen einen Blog zu schreiben, so haben mich auf Anhieb erstmal die Creative Commons Lizenzen interessiert.

 

Creative Commons

Das liegt daran, dass ich mir bis zu Beginn/Mitte diesen Jahres eher weniger Gedanken zum Urheberrecht gemacht habe. Klar, mir war bewusst, dass darauf zu achten ist, aber dennoch. Wenn ich ein Bild, welches mir gefallen hat, auf Facebook geteilt habe, habe ich mir eher weniger Gedanken darüber gemacht, was das für Folgen haben könnte. Im Nachhinein betrachtet ziemlich naiv. Erst mit meinem Praktikum ist dieses Thema stärker in mein Bewusstsein getreten. Natürlich kann das Goethe-Institut nicht einfach beliebig bei Google zusammengesucht Bilder auf seiner Webseite veröffentlichen. Stattdessen nutzt es eine Sammlung aus Bildern, dessen Rechte das Goethe-Institut erworben hat und in der internen ‘Colorbox’ zu finden sind. Auch wenn während eines Seminars Fotos gemacht wurden, musste zunächst die Erlaubnis der auf den Fotos Abgebildeten eingeholt werden, um diese letztendlich auf der Webseite oder den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Handelte es sich um ein Fortbildungsseminar, war es kaum der Rede wert – die Betroffenen konnten direkt vor Ort gefragt werden. In einem Seminar für Schüler sah das ganz anders aus. Wenn das Goethe-Institut während eines Seminars Fotos machen wollte, so mussten im Vornherein die Eltern angeschrieben werden und diese mussten ihr Einverständnis dazu geben. Dies umfasst natürlich einen längeren mit Aufwand verbundenen Prozess, weshalb auf solche Fotos in der Regel verzichtet wurde.

Mehr zum Thema Recht am eigenen Bild, worauf zu achten ist und was für Ausnahmen existieren erfahrt ihr hier: Das Recht am eigenen Bild – Fotorecht

Mit dem Begriff Creative Commons bin ich das erste mal in Berührung gekommen, als ich ein Video anlässlich der Jubiläumsfeier des Instituts erstellen sollte. Mhh, wo finde ich Musik, die ich frei nutzen kann, ohne irgendwelche Urherberrechte zu verletzen? Da ich spontan keine Antwort wusste, habe ich einfach mal wild drauf los gegoogelt und bin auf Creative Commons gestoßen. Ich war über das große Angebot an Musiktiteln überrascht und nicht nur dadurch überfordert. Wie, es gibt verschiedene CC-Lizenzen? Was muss ich nun bei Nutzung des Videos genau beachten? Ist dieses Video, das ich erstelle, kommerziell oder eher nicht? Und was passiert, wenn mir bei der Einbindung des Videos doch ein Fehler unterläuft? Fragen über Fragen. Da bedurfte es zunächst einer längeren Einarbeitung meinerseits in das Thema Creative Common. Hätte ich damals schon eine solch schlaue Präsentation gehabt, wie Anjas, dann wäre mir einige Zeit sicher erspart geblieben. Da mein Praktikum leider schon zu Ende war, bevor ich mich dem Thema und somit auch dem Video voll und ganz hingeben konnte, sind am Ende einige Verstehenslücken geblieben. Dank des sooc1314 konnte ich diese nun schließen, denke aber, dass einige Fragen in Zukunft nochmal aufkommen werden.

 

Privatheit und Öffentlichkeit im digitalen Raum

Ein weiteres Thema, welches mich bewegt, ist die Aufklärungsarbeit von Schülern in der Nutzung mit sozialen Netzwerken. Sicherlich gibt es heutzutage schon ein breites Angebot im Umgang mit Computern und wie einzelne Schreibprogramme etc. genutzt werden. Ich denke jedoch, dass in der Hinsicht noch viel mehr geschehen muss. Nicht nur sollen Schüler darüber aufgeklärt werden, welch Auswirkungen ihr Handeln in sozialen Netzwerken auf ihr späteres Berufsleben haben kann, was meiner Meinung nach ein eher zu vernachlässigender Punkt ist. Sondern, und diesem gilt die höchste Priorität, wie verhalte ich mich sicher in sozialen Netzwerken. Wieviel darf ich über mich und vor allem meinen derzeitigen Aufenthaltsort preisgeben. Auch wenn man es selbst nicht tut, so kann man schnell von Freunden auf Facebook verlinkt werden und alle Welt weiß Bescheid, dass ich mich gerade im Rundkino Dresden befinde. Auch vor Cybermobbing sollten Schüler geschützt sein bzw. genug darüber aufgeklärt sein, um zu wissen, welche Auswirkungen es auf Betroffene haben kann bzw., wie man sich als Betroffener verhalten sollte. Erschreckend hoch sind die Zahlen der von Cybermobbing Betroffenen. Durch mehr Aufklärung und Prävention könnte vielleicht das Schlimmste vermieden werden. Um meine Portfolio-Aufgabe hier um einen Punkt zu ergänzen: Cybermobbing ist ein absolutes ja zu Lehrer-Schülerfreundschaften auf Facebook oder in anderen Netzwerken. Denn dadurch besteht die Möglichkeit, dass der Lehrer rechtzeitig auf ein solchses Problem aufmerksam werden und dagegen vorgehen kann.

 

One thought on “Themenblock II

  1. Pingback: Zusammenfassung des Themenblock II aus Teilnehmersicht | SOOC13/14

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